Wissenswertes für Ihren Pool

Beckenarten

Der eigene Pool ist für viele ein langersehnter Traum. Denn egal ob man morgens seine Runden drehen und fit in den Tag starten möchte oder abends einfach mal die Seele am Pool baumeln lassen will, mit dem eigenen Pool bleibt dies nicht nur ein Traum.

Wer sich den Traum eines eigenen Pools in seinem Garten erfüllen möchte, muss vorab einige Entscheidungen treffen. Im Folgenden haben wir Ihnen einiges an Informationen z uden typschen Fragen aufgeführt.

 

Als Erstes gilt es abzuwägen, welches die passende Beckenkonstruktion für sein Vorhaben ist. Soll es ein Edelstahl-, GFK-, Beton-, Betonfolien- oder doch ein eher einfaches Stahlwannenbecken werden? Welche Form, Größe und vor allem welche Tiefe sollte mein Wunschpool haben? Fertigbecken oder induviuelles Becken mit Überlaufrinne oder Skimmer?

Wir stellen Ihnen hier die unterschiedlichsten Beckenarten vor, um Ihnen die Entscheidung etwas zu erleichtern, welcher Pool der richtige für Sie ist.

 

Eins ist vorneweg zu erwähnen. Bei der Anschaffung ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Sie sollten jedoch niemals die Folgekosten für das Betreiben (Pflege, Wasser und Strom) außer Acht lassen.

 

Die erste Frage die sie sich stellen sollten, was darf der Pool kosten. Zur groben Übersicht kann man sagen, dass Stahlwandbecken ab ca. 1.000 €, ein GFK Becken ab ca. 5.000 €, ein Folienbecken mit Styroporsteinen gemauert ab ca. 15.000 € oder Edelstahlbecken ab ca. 20.000 € angeboten werden.

Eine weitere wichtige Frage die sich stellt ist, wo soll der Pool platziert werden ?

Hier sollte man bedenken das ein Pool unter Bäumen mehr verdrecken wird, als einer der im Freien steht. Außerdem ist Schatten bei der Erwärmung des Wassers eher hinderlich. Auch ist es vom Vorteil, wenn der Pool an einem windgeschützten Bereich aufgestellt wird, da Zugluft beim Baden oft als unangenehm empfunden wird.

 

Bei der Abdeckung sollte man nicht sparen – hier ist oftmals die preiswerteste Lösung nicht die günstigste. Eine passende Abdeckung schützt vor Verunreinigungen, hält die Wärme im Pool und bietet unter Umständen noch räumliche Vorteile. 

 

1. Stahlmantelbecken / Stahlwandbecken

 

Beim Stahlwandbecken spricht man oft von der kostengünstigsten Einsteigervariante, welche häufig bodenerdig aufgestellt werden. Eine weitere Möglichkeit des Aufstellens ist das teilweise oder auch komplette einlassen des Beckens in den Boden.

Der Aufbau von Laien ist vergleichsweise unkompliziert, da der Pool lediglich aus einem Aluprofil oder einer Bodenschiene, einen Stahlkorpus, einer Stahlwand und einer Poolfolie besteht.

 

Bei der Form der Stahlmantelbecken kann man aus verschiedenen Formen wählen. Oft sind runde, ovale oder eckige Varianten verfügbar. Achten sie beim Kauf immer auf die sorgfältige Verarbeitung des Pools, da gerade hier gilt, wer billig kauft, kauft zweimal.

 

Sollte es mal zu einen Schaden kommen, ist dieser relativ leicht zu reparieren.

Unser Fazit : günstig und unkomplizierter Aufbau

 

 

Vorbereitung des Bodens

Im ideal Fall wird das Becken auf eine dafür vorgesehene Betonplatte, welche auf gewachsenen Boden errichtet wird, gestellt. Man geht so sicher, das der Boden nicht absinkt oder aber auch keine Wurzeln oder kleine Steine die Poolfolie von unten beschädigt. Die Bodenplatte sollte ebenmäßig sein.

 

Zur Dämmung legt man dann Styrodorplatten zwischen Bodenplatte und Pool.

 

Bei teilweise oder kompletten Einlassen des Pools, hinterfüllt man die Wände mit 10cm erdfeuchten Magerbeton (Mischverhätnis Kies : Beton = 10 : 1) , somit umgeht man die Gefahr das das umliegende Erdreich den leeren Pool zusammendrückt. Bevor der Magerbeton eingefüllt wird, legt man um den Pool ca. 2cm starke Styroporplatten. Diese sind auch bei runden Pools gut einsetzbar, da man sie biegen kann. Die Styroporplatten dienen in erster Linie dazu, das die Korrosionsschicht der Seiten nicht beschädigt werden. Möchte man die Seiten jedoch auch isolieren, sind Styrodorplatten besser geeignet.

Zu unter Hilfenahme von Schaltafeln verhindert man das unnötig viel Magerbeton hinterfüllt wird.

 

Wer keine Betonplatte errichten möchte, sollte darauf achten das der Pool auf festen Mutterboden gestellt wird. Wurzeln, Steine und sonstiges entfernen. Auf dem Mutterboden kommt dann eine Schicht (ca. 5cm) festgerüttelter Kies.

Zwischen Kies und Bodenplatte kommen auch hier Styrodorplatten.

Ein Hinterfüllen der Seitenwände ist auch hier unbedingt erforderlich.

 

Styrodor und Styropor

Beides wird aus Polystyrol hergestellt, besitzen jedoch durch die unterschiedliche Art der Herstellung andere Eigenschaften. Styrodor unterscheidet sich vorallem durch seine bessere Wärmedämmung, Robustheit und bessere Beständigkeit gegen Feuchte gegenüber Styropor.

 

Bitte beachten Sie die Aufbauanleitung des Herstellers um den Erhalt der Garantieansprüche nicht zu gefährden.

 

 

 

2. GFK- Becken

 

Bei einem GFK Becken spricht man über ein glasfaserverstärktes, sehr stabiles und auf Wunsch individuell gefertigtes Einstückbecken bei dem Sie die Form, Größe und Ausstattung bereits vorher auswählen und das Becken komplett montiert geliefert bekommen. Das Becken wird dann in die dafür vorgesehene Grube eingesetzt. Die Grube sollte etwa 30cm Freiraum an den Seiten haben. Die Anlieferung und das Einlassen geschieht in der Regel mit einem Kran. Bitte beachten Sie die Zugänglichkeit ihres Grundstücks.

 

Als Vorteil der GFK Becken ist die kurze Bauzeit, die Langlebigkeit sowie die absolute Dichtheit erwähnenswert.

Die glatte Oberfläche der GFK-Becken erleichtern die Reinigung und Pflege erheblich.

 

Bereits bei der Bestellung des Beckens entscheidet man, ob man eine integrierte römische Treppe, eine Ecktreppe oder jedoch eine Leiter haben möchte.

 

Leider besteht bei GFK-Becken Osmosegefahr

Osmose / Delaminierungsprozess ist die Einwanderung von Feuchtigkeit in die noch nicht ausreagierten Substanzen, welche von der Produktion noch vorhanden sind.

Sollten Sie Anzeichen einer Osmose, zu dem zum Beispiel Blasen am Beckenrad oder Poolboden, Risse oder rausragende feine Fasern entdecken, lassen Sie sich von einem Poolexperten hinsichtlich der Behandlung / Sanierung beraten.

 

Vorbereitung des Bodens

Das GFK-Becken wird auf eine dafür vorgesehene ca. 20cm armierte Betonplatte, welche auf gewachsenen Boden errichtet wird, gestellt. Man geht so sicher, dass der Boden nicht absinkt und der Pool einen festen Untergrund hat. Die Bodenplatte muss ebenmäßig sein, damit ein vollflächiges Aufliegen des Pools gewährleistet ist. Unter der Bodenplatte ist eine festgerüttelte Drainageschicht / Frostkoffer aus Schotter von ca. 30cm aufzubringen.

 

Manche Hersteller verlangen auch einen anderen Untergrund. Bitte unbedingt bei Ihren Fachhändler nachfragen.

 

Nach dem Einlassen des Pools, hinterfüllt man die Wände mit ca. 15cm erdfeuchten Magerbeton (Mischverhätnis Kies : Beton = 10 : 1) , somit umgeht man die Gefahr das das umliegende Erdreich den leeren Pool zusammendrückt.

Zu unter Hilfenahme von Schaltafeln verhindert man das unnötig viel Magerbeton hinterfüllt wird.

 

Bitte beachten Sie die Aufbauanleitung des Herstellers um den Erhalt der Garantieansprüche nicht zu gefährden.

 

 

 

3. Folienbecken mit Styroporsteinen gemauert

 

Etwas teurer und gegebenenfalls mit mehr Eigenleistung, aber dennoch recht einfach zu errichten, ist das Folienbecken, was aus Styroporsteinen gemauert werden kann.

Bei den sehr leichten Styroporsteinen, die ähnlich wie Lego aufgebaut sind, ist ein aufwendiges verschalen und isolieren nicht mehr nötig. Die Steinelemente werden ineinander gesteckt und können einfach mit einer Säge oder einem Messer bearbeitet werden, was auch das einsetzen der Einbauteile, wie beispielsweise Skimmer, Gegenstromanlage oder Einlaufdüsen erleichtert.

Am Ende werden die Steine entsprechend armiert und mit Beton befüllt.

 

Zwischen Folie und Betonplatte und Wände kommt eine Vliestrennlage.

 

Bei der Gestaltung des Pool steht einem nichts im Wege und so ziemlich jede Form ist planbar. Neben rechteckigen Steinen sind auch gebogene Schalsteine verfügbar.

 

Ein großer Vorteil ist die bereits von Hause aus gute Isolierung der Styroporsteine.

Im Winter werden keine Eisdruckpolster benötigt, da die Steine die Spannung durch Kälte absorbieren.

 

Der Pool wird wie das GFK-Becken auch auf eine vorher ca. 20 cm starke und armierten Betonplatte aufgebaut.

 

Diese Art von Pool ist Skimmer und Überlaufbecken geeignet.

 

Bitte beachten Sie die Aufbauanleitung des Herstellers um den Erhalt der Garantieansprüche nicht zu gefährden.

 

​4. Betonbecken

 

Betonbecken werden zunächst gegossen oder gemauert und anschließend gefliest, mit Mosaik oder Naturplatten versehen und sind auch individuell planbar.

Die Herstellung dieses Beckens ist jedoch aufwendiger, wie das errichten mit Styroporsteinen.

5. Edelstahlbecken​

 

Die Luxusvariante und somit wohl auch die kostspieligste Variante des eigenen Pools sind die modernen sowie zeitlosen Einstückbecken aus Edelstahl, welche in verschiedenen Formen herstellbar sind.

 

Ein Edelstahlbecken ist extrem stabil, heizt schnell auf und speichert die Wärme gut. Zudem sind sie absolut dicht.

 

Aufgrund der glatten und fugenfreie Oberfläche ist die Beckenreinigung relativ einfach.

 

Es gibt sehr viele Vorteile die den hohen Preis auf Dauer eventuell relativieren wie zum Beispiel:

- langlebig (behalten Optik, Form und Funktion),

- keine Sanierungskosten

- Kurze Bau und Montagezeit

 

Diese Art von Pool ist für Skimmer und Überlaufbecken geeignet.

 

Vorbereitung des Bodens

Das Edelstahlbecken wird auf eine dafür vorgesehene ca. 20cm armierte Betonplatte, welche auf gewachsenen Boden errichtet wird, gestellt. Man geht so sicher, das der Boden nicht absinkt und der Pool einen festen Untergrund hat. Die Bodenplatte muss ebenmäßig sein, damit ein vollflächiges Aufliegen des Pools gewährleistet ist. Unter der Bodenplatte ist eine festgerüttelte Drainageschicht / Frostkoffer aus Schotter von ca. 30cm aufzubringen.

Manche Hersteller verlangen auch einen anderen Untergrund. Bitte unbedingt bei Fachhändler nachfragen.

 

Bitte beachten Sie die Aufbauanleitung des Herstellers um den Erhalt der Garantieansprüche nicht zu gefährden.

 
 
 

Oberflächenreinigung

1. Skimmer


Als Skimmer bezeichnet man ein Gerät, welches am Poolrand eingesetzt ist und der den
Oberflächenschmutz vom Poolwasser einsaugt und durch einen Sandfilter, welcher das Wasser reinigt, wieder durch Einströmdüsen in den Pool zurückleitet.
Am besten ist der Skimmer an der windabgeneigten Seite angebracht, sodass der Schmutz wie Laub und Kleintiere in diese Richtung getrieben werden.
Das Reinigen des Skimmers sollte einmal wöchentlich geschehen um den besten Nutzen zu haben. Der Skimmer ist die günstigere Variante der Oberflächenabsaugung.

2. Überlaufrinne


Als Überlaufrinne bezeichnet man eine um den Pool laufende Rinne, in die das Obérflächenwasser gespült wird. Die Überlaufrinne ist die teurere Variante der Absaugung und benötigt deutlich mehr Technik.
Ein großer Vorteil ist der höhere Wasserspiegel, welcher bis zum Beckenrand reicht, wodurch man keine Wellenbildung wie beim Skimmerbecken hat. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Reinigung der Oberfläche durch einen kontinuierlichen Wasserüberlauf.
Das Wasser wird durch die Filteranlage gereinigt und über Einströmdüsen zurück in den Pool geleitet. Man sollte beachten, dass die Nivellierung eine große Rolle spielt.

 
 

Pooltechnik

Da man sich die Sicht auf den so schön errichteten Pool nicht verderben möchte, sollte man den Schacht für die Pooltechnik (Rohre, Filtertechnik etc.) auch soweit möglich schön gestalten. Ob neben dem Pool ein kleiner Schacht oder gar ein Poolhaus, hier sind Sie frei. Am besten und auch die häufigste Variante des Verstauens ist der Poolschacht, der oft direkt neben dem Pool und unterhalb des Wasserspiegels errichtet wird.
Ein Technikschacht neben dem Pool und unterhalb des Wasserspiegels hat den Vorteil das die Wege kurzgehalten werden und die Pumpe nicht trocken läuft.
Planen sie den Schacht nicht zu klein, da das Platzieren von weiteren Komponenten, auch zu einen späteren Zeitpunkt möglich sein sollte. Ausserdem benötigen Sie Platz für die Wartung der Geräte.


Bitte achten Sie auf die richtige Belüftung sowie die Entwässerung des Technikschachts.

Pumpe

Die richtige Pumpe wählt man anhand der Größe des Pools aus. Somit ist gewährleistet, das die Pumpe in der Regel das Becken in 8 Stunden einmal umgewälzt bekommt.
Auf dem Typenschild oder in der Bedienungsanleitung der Pumpe finden Sie wieviel Wasserdurchfluss in m³/h die Pumpe erreichen kann.
Wenn Sie den Wasserinhalt ihres Pools in m³ berechnen,
(Poollänge in m x Poolbreite in m x Pooltiefe in m) und dann durch den Wasserdurchfluss des Pools teilen, erhalten sie die benötigten Stunden die Ihre Pumpe benötigt.

 

Gegenstromanlage

Eine Gegenstromanlage ist ein sehr beliebtes Zubehör bei Schwimmern, da man so selbst in kleinen Pools ausdauernde Strecken schwimmen kann.
Das System ist relativ simple. Ein Pumpe saugt das Poolwasser durch Saugleitungen an und führt es durch regelbare Düsen mit einen kräftigen Strahl zurück ins Becken.
Es gibt diese als einhänge oder festverbauter Variante, womit Sie also bei jeden Pool eine Gegenstromanlage montieren können.


Preise starten bei ca. 1.350 €

 

Poolheizung

Da Deutschland ja nicht gerade für tropische Temperaturen bekannt ist, man aber vielleicht doch im Frühjahr bereits seine Runden schwimmen möchte, stehen einem eine Vielzahl an Varianten für die Beheizung des Pools zur Verfügung.


1. Heizen durch Luft-Wärmepumpe


Das Heizen mit Hilfe einer Luft-Wärmepumpe ist sehr umweltschonend, da hier die Umgebungsluft angesaugt und die elektrisch erhitzte Luft an den Pool über spezielle Einlaufdüsen abgegeben wird.
An wärmeren Tagen verbraucht die Pumpe natürlich weniger Energie, da die Umgebungsluft verwendet wird.

 


2. Heizen durch Solar


Bei dem Heizen durch Solar, wird eine große Fläche (ca. 80% der Poolfläche) benötigt um die Solarpanell zu montieren. Möchte man den Pool das ganze Jahr beheizen, sollte die Fläche mindestens die gleiche, wenn nicht sogar größer wie die Poolfläche sein.

Das Betreiben ist nahezu kostenlos. Es entstehen nur Kosten durch das Laufen der Pumpe die das Wasser durch die Solarpanel fördern muss.

3. Poolabdeckung

 
Viel Wärme geht durch Verdunstung verloren und aus diesem Grund ist eine Poolabdeckung die kostengünstigste (nach der Anschaffung) Variante den Pool zu erwärmen. Ausserdem schützt man das Wasser vor Verunreinigungen.

 


4. Heizen durch Solarringe


Die Solarringe werden auf die Wasseroberfläche gelegt. Die Solarringe werden durch die Sonne erwärmt und geben diese an das Wasser ab.
Sie können soviel Ringe wie sie wollen auf Ihren Pool packen.

 


5. Heizen durch Solarschlauch


Der Solarschlauch ist schwarz und ähnelt einen Gartenschlauch und wird auf dem Rasen oder auf einem Dach verlegt. Das Poolwasser wird durch das Innere des Schlauchs befördert und erwärmt sich automatisch.
Diese Art den Pool zu heizen ist die kostengünstigste aber auch am wenigsten Effiziente.


WICHTIG : Durch wärmeres Wasser wird das Algenwachstum begünstigt.

 

Filterarten

Die Filterung des Wassers ist mit das wichtigste und werden gemäß Poolgröße ausgewählt. Am häufigsten werden Sandilfter eingesetzt. Für eine optimale Wasserreinigung zu gewährleisten sollte der Filter einige Male (morgens – mittags -abends) am Tag angeschaltet werden.
In der Regel reicht es wenn der Filter solange läuft (alle 3 Laufzeiten zusammen), das das Wasser einmal pro Tag umgewälzt wird.


Sandfilter sind Filter, welche wie der Name schon sagt, mit feinen Sand gefüllt sind. Sie werden häufig eingesetzt. Der Sandfilter wird über das Rückspülen, bei dem die Fließrichtung umgekehrt wird und so der Sand von Bakterien und Verunreinigungen befreit wird, gereinigt.


Kartuschenfilter sind kostenintensiver und lassen sich durch tauschen der Kartusche warten. Die Leistung dieser Filter ist meist besser der der Sandfilter.


Kieselgur & Aufschwemmfilter ist die teuerste Art des filterns, haben jedoch auch die beste Leistung.
Bei Kieselgur kommen anstatt Sand feine Schalen fossiler Kieselalgen zum Einsatz.
Egal welchen Filter sie nutzen, beachten Sie die Herstellerangaben zur richtigen Nutzung,

 

pH-Wert

Der pH-Wert gibt den Säuregrad des Wassers auf einer Skala von 0 bis 14 an. Bei einem pH-Wert von 7 spricht man von neutralen Wert, welches unser Leitungswasser normalerweise aufweist.
Ist der pH-Wert kleiner 7 gilt der Säuregehalt als sauer, bei einem Wert größer 7 als basisch/alkalisch.
Der ideale Wert liegt bei 7,2, jedoch wäre ein Wert zwischen 7,0 und 7,4 auch in Ordnung.
Das Testen geht mit Hilfe von Teststreifen oder Testtabletten. Da diese nicht ganz so genaue Werte anzeigen, werden häufig digitale Messgeräte empfohlen.
Hat das Wasser nicht den richtigen pH-Wert, können sie diesen mit dem richtigen pH-Wertsenker, bzw. dem pH-Wertheber den pH-Wert richtig einstellen.
Jedoch sollte das Mittel niemals direkt in den Pool, sondern mit Poolwasser gemischt in den Pool gegeben werden. Mischen sie einfach das Mittel mit Wasser in einem Eimer und kippen Sie diesen gleichmäßig verteilt in Ihren Pool. Achten Sie bitte darauf, das das einstellen bis zu 12 Stunden dauern kann. Lassen Sie nach dem Chloren die Pumpen noch einige Stunden laufen, damit sich alles richtig verteilt.

 

Desinfektion durch Chlor

Vor dem Zusetzen des Chlors muss unbedingt der pH Wert gemessen werden. Dann kann man bestimmen wieviel Chlor hinzugefügt werden muss. Hier beachten Sie bitte die Dosierungsvorschrift des Herstellers.
Im Sommer kann eine Stoßchlorung nötig sein, da durch warme Wassertemperaturen eine Algenbildung begünstigt wird. Nach einer Stoßchlorung sollte die Pumpe längere Zeit durchlaufen.
Vor dem nächsten Bad sollte der Chlorwert unbedingt kontrolliert werden, da es bei zu hoher Chlorkonzentration zu Hautreaktionen kommen kann.
Durch regelmäßige Desinfektion und Zugabe von Algenverhütungsmittel kann man den Algenbefall verhindern. Denn nichts ist unangenehmer als trübes Wasser und / oder glitschiger Boden und Wände.

 

Schock- oder Stoßchlorung

Durchführen einer Schock- oder Stoßchlorung


1. Grundreinigung des Pools
2. Durchspühlung des Filters und auf Filterbetrieb umstellen
3. Nach der Entfernung des groben Schmutzes von Filterbetrieb auf Rückspühlen umstellen
4. Testen Sie das Poolwasser auf den richtigen pH-Wert, welcher bei ca. 7,2 liegen sollte
5. Schutzkleidung wie Handschuh und Brille anziehen
6. Einen 15–20 l Eimer voll Wasser bereitstellen. Tipp: Warmes Wasser löst das Mittel besser.
7. Chlormittel mit Wasser vermischen – Menge gemäß Packungsanleitung berechnen
8. Das Wasser mit dem Chlormittel gleichmäßig in den Pool gießen
9. In regelmäßigen Abständen den Chlorgehalt mit geeigneten Meßmitteln überprüfen
10. Den Pool längere Zeit umwälzen lassen

 

Den Pool winterfest machen

Leider geht auch einmal der schönste Sommer und somit auch die Badesaison vorbei und wir müssen den Pool winterfest machen. Denn nach dem Sommer ist vor dem Sommer und da man im nächsten Frühjahr keine bösen Überraschungen erwarten möchte, ist das winterfest machen unumgänglich.
Bitte lassen niemals das ganze Wasser aus dem Pool, denn somit schützt bereits das im Pool verbleibende Wasser die Beckenwände vor Verschmutzungen und anderen witterungsbedingten Einflüsse. Das Wasser sollte bis ca. 10 cm unter dem Skimmer abgelassen werden. Zum Ablassen des Wassers können Sie eine Tauchpumpe zu Hilfe nehmen.
Die Beckenwände und auch der Beckenboden sollten vor dem überwintern gründlich gereinigt werden. Nehmen Sie hierzu einen dafür vorgesehenen Reinigungsschwamm oder auch eine Poolreinigungsbürste. Lassen Sie sofern vorhanden den Reinigungsroboter nochmal ein paar Runden laufen und keschern Sie die Wasseroberfläche noch einmal gründlich ab.


Ein weiteren Punkt den sie nicht außer Acht lassen sollten, ist der der richtigen pH Wert, sowie Chlorwert Einstellung. Der richtige pH-Wert liegt auch beim überwintern zwischen 7,0 und 7,4.
Nach dem richtigen Einstellen des pH-Wertes, muss der richtige Chlorgehalt im Pool vorhanden sein. Liegt dieser bereits zwischen 0,3-0,6 mg/l ist der Wert in Ordnung.
Bei zu hohen Gehalt, könnte sogar das Edelstahlbecken korrodieren.


Viele empfehlen gerade vor der Überwinterung die sogenannte Schockchlorung bei der deutlich mehr Chlor dem Pool beigesetzt wird als üblich. Da jedoch niemand mehr den Pool betritt, ist dies eher unbedenklich. Auch hier sollten Sie das Granulat, die Tablette oder das flüssige Mittel vorher in einem Eimer mit Wasser lösen.
Idealerweise liegt die Temperatur des Wassers nicht unter 15 Grad.


Auch das Einsetzen eines speziellen Pool Wintermittel (Menge gemäß Poolgröße), welches sie in einen gutsortierten Fachmarkt finden und der Ihren Pool vor Kalkablagerungen und Algenwachstum schützt, ist eine Überlegung wert.


Wasser aus allen Rohrleitungen ablassen und die Einlaufdüsen sowie den Skimmer mit Winterstopfen versehen, damit bei Kälte nichts kaputtfriert.
Die Gegenstromanlage, Sandfilteranlage, Wärmepumpe und eventuell weitere nicht frostsichere Anbauteile sollten demontiert und frostsicher verstaut werden.


Um den Druck auf die Seitenwände bei Frost zu mildern, kann man Eisdruckpolster verwenden. Diese nehmen den Eisdruck auf und verhindern so das der Druck auf die Seitenwände übergeht. Die Montage geht schnell und sie sind bei jeder Beckengröße einsetzbar.

 

Frühjahrsputz

Je sorgfältiger man den Pool winterfest gemacht hat, je weniger Arbeit hat man beim Frühjahrsputz.
Jedoch reicht ein einfachen Wasser einlassen nicht aus.
Als erstes keschern Sie die Wasseroberfläche ab, jagen den Bodensauger oder Roboter über den Poolboden um große Verunreinigungen zu entfernen, damit beim Ablassen des Wassers nichts verstopft. Bei zu starker Algenbildung im Winter, kann die Verwendung von Algenmittel von Nutze sein. Das Mittel sollte aber genügend Zeit zum Wirken haben. Siehe Packungsaufschrift.

Daraufhin lassen das ganze Wasser ab. Hier können Sie eine Tauchpumpe verwenden. Sollten Sie keine eigene haben, kann man diese häufig im Baumarkt ausleihen.
Da dem Poolwasser zur Überwinterung eventuell Chemikalien zugeführt wurden sind, darf das Wasser nicht einfach im Boden versickern oder in andere Gewässer abgeleitet werden.
Die Poolwände und den Boden mit zu Hilfenahme von geeigneten Bürsten und Schẃämmen gründlich reinigen.
Auch spezielle Putzmittel können gut sein. Bitte beachten Sie bei der Verwendung auf das richtige Reinigungsmittel, da einige Mittel der Folie schaden kann.

 

Immer erst Kalkablagerungen mit sauren Reinigungsmittel entfernen und anschließend mit alkalischen Reinigungsmittel nachreinigen.


Lassen sie den Pool trocknen und fegen Sie zurückbleibenden Schmutz auf.
Setzen sie alle demontierten Teile wieder ein und überprüfen Sie den Skimmer, die Pumpe, die Leitungen und anderen Verschleißteile. Prüfen Sie die Filteranlage und ersetzen Sie gegebenenfalls den Sand oder die Kartusche, Dichtungen und alle anderen Bauteile prüfen.
Jetzt können Sie wieder frisches Wasser einlaufen lassen.
Eventuell ist eine Stoßchlor nötig.
Beachten das das Wasser einen pH Wert zwischen 7,0 und 7,4 aufweist und eine Temperatur von min 15°C hat. Nach einfüllen des Chlors sollte die Filteranlage ein, zwei Tage laufen und den Chlorgehalt immer wieder überprüfen und gegeben falls nachchloren.


Achtung : handelsübliche Reinigungsmittel sind nicht für die Poolreinigung geeignet.


Jetzt sollte der kommenden Badesaison nichts mehr im Wege stehen.

 

Baugenehmigung

Ob Sie für Ihr Bauvorhaben Pool eine Baugenehmigung benötigen, hängt von der Größe des Pools und der Gemeinde ab. Man sollte sich vorab beim zuständigen Bauamt informieren. Bitte beachten Sie das es Unterschiede zwischen den Gemeinden und Bundesländern gibt.

 

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