Wissenswertes über Süsswasseraquarien

pH-Wert

Wie sollte der pH-Wert im Aquarium sein ?
Der pH-Wert gibt den Säuregrad des Wassers auf einer Skala von 0 bis 14 an. Bei einem pH-Wert von 7 spricht man von einem neutralen Wert, welchen unser Leitungswasser normalerweise aufweist.
Ist der pH-Wert kleiner 7 gilt dieser als sauer, bei einem Wert größer 7 als basisch/alkalisch.

Die meisten Pflanzenarten und Zierfische benötigen einen pH-Wert zwischen 6 und 7. Jedoch sollte man sich beim Kauf immer über die Bedürfnisse informieren um den richtigen pH-Wert zu haben
welcher nahezu konstant bleiben sollte.
Es gibt ein paar afrikanische und europäische Fischarten, die einen leicht basischen / alkalischen pH-Wert, maximal jedoch 8,5 benötigen.

 

pH-Wert senken oder erhöhen

Messen des pH Wertes – wie senke bzw. erhöhe ich diesen ?


Der pH-Wert setzt sich aus dem CO2 Gehalt und der Karbonathärte zusammen und sollte im besten Fall einmal pro Woche gemessen werden. Das Messen kann man mithilfe von Teststreifen erfolgen, wodurch man aber nicht so genaue Ergebnisse erhält. Verlässlichere Werte erhält man am besten durch ein pH-Meter. Mit einem pH-Meter wird der pH-Wert auf elektrochemischer Weise und nicht über die Säure-Base-Indikatoren bestimmt.


Um den pH-Wert zu erhöhen muss das CO2 Gehalt reduziert werden, was mit einer guten Oberflächenbewegung erreicht werden kann und / oder die Karbonathärte erhöht werden. Das geht am besten durch Natriumcarbonat (Affiliate Amazon zum Produkt). Das Natriumcarbonat vor dem Zusetzen in Aquariumwasser oder Leitungswasser auflösen.


Um den pH-Wert zu senken muss der CO2 Gehalt erhöht werden und / oder die Karbonathärte reduziert werden. Das Senken geht am besten durch eine CO2 Anlage, welche bei Aquaristen sehr beliebt sind. 


Beides könnte man auch durch einen Wasserwechsel erreichen.

 
 
 

Quarzsand (feinkörnig) oder Quarzkies (grobkörnig)


Egal für welches der beiden man sich entscheidet, es gibt immer Vor- und Nachteile.


Quarzsand wird häufig als Bodengrund genommen und ist dafür auch bestens geeignet. Jedoch gibt es auch Pflanzenarten die in Quarzsand nicht so gut wurzeln können. Bitte informieren Sie sich hier bei Ihren Fachhändler.
Ein Nachteil von Quarzsand kann auch die Verwirbelung sein zu der es kommen kann.
Als Vorteil ist zu erwähnen, dass die Verletzungsgefahr für die Aquariumbewohner geringer als bei Kies ist und es kann aufgrund höherer Dichte, weniger Schmutz in den Boden eindringen.


Vor dem Einfüllen des Sandes bzw. Kieses, sollte man das Material waschen.

 
 

Pflege und Reinigung

Die Reinigung ist ein sehr wichtiger Bestandteil und sollte regelmäßig durchgeführt werden, da nur so eine erfolgreiche Fischhaltung gewährleistet wird.
Das Reinigen der Filterteile sollte mit reinem, lauwarmen Leitungswasser ohne Zugabe von Reinigungsmittel erfolgen.

 

Bitte kein heißes Wasser verwenden, da hierdurch die wichtigen Bakterien im Filter getötet werden.


Innenfilter müssen gegenüber Außenfilter öfters gereinigt werden.

 

Temperatur

Hier sollte man Kaltwasserfische und Warmwasserfische unterscheiden, denn Fische sind
wechselwarme Tiere, sodass wir mit der Umgebungstemperatur sogar Ihre Körpertemperatur beeinflussen.

Kaltwasserfische sind meist einheimische Fische und kommen ohne Heizung aus. Hier sollte die Temperatur im Aquarium zwischen 15°C – 20°C liegen.

Allerdings passt sich das Aquarium ohne Heizung der Zimmertemperatur an, was dann ungefähr bei 18°C – 22°C liegt, wo sich diese Fischarten in der Regel noch wohl fühlen.
Die meisten Aquarienfische stammen aus tropischen, also warmen Regionen und bevorzugen somit eine Temperatur zwischen 24°C bis 26°C.

 

Eine Wassertemperatur von über 26°C wird von sehr wenigen Fischarten benötigt, welche auch aufwendiger zu pflegen sind.
Es gibt im Netz einige Seiten die Fische nach Ihrer benötigten Umgebungstemperatur sortiert haben. Hier kann man sich informieren, welche Fische gemeinsam gehalten werden können.
Man sollte im Idealfall immer Fische in das Aquarium setzen, die ungefähr die gleiche Temperatur benötigen. Bitte informieren Sie sich vor dem Einsetzen über die natürliche Umgebung der Fische um die Temperatur vor dem Einsetzen richtig einzustellen.


Zur Überwachung der Temperatur kann man ein klassisches Glasthermometer oder auch eine von außen an das Aquarium angebrachtes Thermometer benutzen. Bei dem von außen angebrachten Thermometer handelt es sich um ein Element was sich außerhalb des Aquariums befindet, an dem ein Kabel mit einem Fühler angebracht ist, welches die Oberflächentemperatur misst.


Das Glasthermometer wird frei im Aquarium angebracht. Da die Temperatur nicht überall gleich ist, sollte man die Position der Anbringung genau durchdenken.
Bitte die Temperatur häufig prüfen, da zu hohe Schwankungen für die Bewohner lebensbedrohlich sind.

 

Heizung und Kühler

Ein wichtiges Thema ist das Heizen und Kühlen des Wassers, da die Temperatur richtig auf die Umgebung eingestellt sein muss.


Die einfachste Art ein Aquarium zu beheizen geht mit einem Regelheizer. Dieser besitzt einen Heizstab und regelt die Temperatur selbständig und sobald die gewünschte, voreingestellte Temperatur erreicht ist, schaltet der Regler automatisch ab. Bitte den Heizer nach der Größe des Beckens auswählen.


Weitere Möglichkeiten des Heizens besteht durch einen Thermofilter oder dem Bodenfluter. 

Der Bodenfluter, ähnlich unserer Fußbodenheizung hat keine so große Heizkraft und wird zwischen Aquariumboden und Bodengrund verlegt. Hauptsächlich wird durch diese Art von Heizung der Pflanzenwuchs begünstigt.
Der Thermofilter ist ein Aussenfilter mit Temperatursensor, welcher dem Filter sagt, wann er heizen muss und wann die gewünschte Temperatur erreicht ist. Ein Vorteil des Thermofilters ist, das Heizung sowie Filter nicht im Aquarium angebracht werden müssen und somit die Optik nicht beeinträchtigt wird. Ein weiterer Vorteil ist, das sich die Fische nicht verletzen können.


Bei zu warmen Wasser sollte man beachten, das mit steigender Wassertemperatur, der
Sauerstoffgehalt abnimmt, was wiederum zum Sterben der Fische führen kann.


Kühler erzeugen einen über die Wasseroberfläche geführten Luftstrom der die Verdunstung und die Verdunstungskälte erhöht. Somit lässt sich die Temperatur um ein paar Grad senken.

Sollte die Temperatur, gerade auch im Sommer zu hoch sein, könnte eventuell schon das Ausschalten der Beleuchtung, das Öffnen der Abdeckung oder das Einfüllen einiger Liter kühleres Wasser Abhilfe schaffen.

 
 
 

Filterarten

Der Filter ist neben der richtigen Beleuchtung ein wichtiger Bestandteil für ein funktionstüchtiges Ökosystem im Aquarium. Ein Betrieb ohne Filter ist daher nicht möglich.
Der Filter reinigt nicht nur das Wasser und entfernt Fischkot, abgestorbene Pflanzenteile und Futterreste, sondern reichert durch das ausströmende Wasser, das Wasser im Aquarium mit Sauerstoff an.


Der Innenfilter kommt meist in kleineres Becken zum Einsatz. Er liegt im inneren des Aquariums und das Wasser wird ständig gefiltert. Der größte Vorteil liegt darin das man kein Platz außerhalb des Aquariums benötigt. Dafür ist aber die Reinigung umständlicher gegenüber dem Aussenfilter.


Der Aussenfilter liegt wie der Name schon sagt, außerhalb des Aquariums und die Schläuche für Zu- und Ablauf verlaufen in das Innere des Aquariums. Der Außenfilter ist meist effektiver, da er mit mehreren Filterstufen, sowie Filtermedien arbeitet. Zudem braucht er kaum Platz im Inneren des Aquariums.
Der Filter sollte vor dem Einsetzen der Bewohner einige Zeit eingelaufen werden. Heißt das der neue Filter parallel mit dem alten Filter läuft, damit wichtige Bakterien im neuen Filter entstehen können

 

Aquarium Volumenberechnung

Um das Fassungsvermögen zu berechnen, müssen wir lediglich Länge, Breite und Höhe in cm miteinander multiplizieren und durch 1000 teilen.

Schon haben wir die benötigte Menge an Wasser in Liter die wir benötigen berechnet.

Aquarienpflanzen

Für das biologische Gleichgewicht im Aquarium sollte man vor der Einrichtung des Aquariums die richtigen Pflanzen auswählen, welche auf die natürliche Umgebung der Fische abgestimmt sind.
Pflanzen dienen bspw. als Laichplatz, bieten praktische Versteckmöglichkeiten oder dienen zur Reviermarkierung der Fische. Außerdem liefern die Pflanzen neuen Sauerstoff.
Welche Pflanze sie am Ende einsetzen hängt von den Fischarten ab.

Bitte informieren Sie sich vorab im Zoogeschäft.

 
 

Beleuchtung

Die richtige Beleuchtung Ihres Aquariums ist ein wichtiger Bestandteil für das Wachstum Ihrer eingesetzten Pflanzen, aber auch für das Leben Ihrer Fische. Wichtig sind die Lumen der von Ihnen verwendeten Leuchtmittel.

Um die Beleuchtung richtig auszulegen, ist es wichtig zu wissen, welche Pflanzen Sie für Ihr Aquariumauswählen, bzw. ausgewählt haben.

 

Bitte informieren sie sich in Ihrem Aquaritikshop über die richtige Wahl der Beleuchtungsmittel.

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